27. Januar 2008

24/7 — Der Wochenrückblick (KW 04/08)

Jaaa, er lebt noch… Jaja, es ward Stille in die­sem Blog. Nunja, die tol­len Tage hat­ten mich ein­ge­holt, da herrscht bei mir eben Aus­nah­me­zu­stand. Da lebe ich für ein paar Wochen fast aus­schließ­lich in der wun­der­sa­men bun­ten Offline-Welt und schreibe Büt­ten statt Blogs. Kann nicht jeder ver­ste­hen, muß man aber auch nicht ;)

Nach­dem ich nun die letz­ten Tage das Nötigste post­kar­ne­va­lis­tisch auf­ge­holt und auch noch damit begon­nen habe das Rau­chen auf­zu­hö­ren :( habe ich nun end­lich wie­der Zeit für die­ses Blog :)
Ich habe mich dazu ent­schie­den, auch die “alten” Wochen­rück­bli­cke nach­zu­tra­gen, ein­fach aus dem Grund, daß ich diese selbst als eine Art öffent­li­ches Notiz­buch ver­wende. Außer­dem waren ein paar Ereig­nisse dabei die für mich zu wich­tig waren, um nicht dar­über blog­gen zu wol­len. Ist also nicht für jeden wir­lich super­span­nend, wird aber auch wie­der aktu­el­ler hier sobald die 3 Wochen Narren-Aus wie­der auf­ge­holt sind ;)

Das Video der Woche ist für mich zwei­fels­ohne diese etwas andere “Internet-Party” :)

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21. Januar 2008

24/7 — Der Wochenrückblick (KW 03/08)

Diese Woche ver­lief etwas ruhi­ger auf die­sem Blog, also pack ich die wich­tigs­ten Ereig­nisse in den Wochenrückblick:

  • Die Samwer-Brüder stei­gen bei Face­book ein. Gemun­kelt wird über einen Betrag zwi­schen 20 und 50 Mil­lio­nen Dol­lar, der den Unter­neh­mens­wert von Face­book auf “nur” 50 Mil­li­ar­den Dol­lar schrump­fen las­sen würde. In der Ver­gan­gen­heit hat­ten die “Jamba-Brüder” ja durch­aus einen guten Rie­cher für lukra­tive Inves­ti­tio­nen, von daher sollte man Face­book wei­ter­hin mit Span­nung ver­fol­gen. Für Face­book selbst dürf­ten die weit­rei­chen­den Betei­li­gun­gen und Kon­takte des Brüder-Trios inter­es­sant sein.
  • Die geplante Expan­sion auf den deut­schen Markt scheint auch vor­an­ge­trie­ben zu wer­den: Offen­bar wer­den User dazu ani­miert Text­bau­steine in wei­tere Spra­chen zu übersetzen.
  • Sun über­nimmt MySQL für 1 Mil­li­arde US-Dollar und Aktienoptionen.
  • Der chi­ne­si­sche Inter­net­markt wächst wei­ter­hin rasant. Allein in den letz­ten 6 Mona­ten wuchs die Anzahl der chi­ne­si­schen Inter­net­nut­zer um satte 48 Mil­lio­nen auf 210 Mil­lio­nen. Das ent­spricht einer Wachs­tums­rate von fast 30% allein im letz­ten Halb­jahr. Es gibt noch einige wei­tere inter­es­sante Zah­len, die dafür spre­chen, daß die Anzahl auch künf­tig noch wei­ter stei­gen, und den chi­ne­si­schen Markt zu einem der wich­tigs­ten im Online-Bereich über­haupt machen werden.
  • Deut­lich weni­ger Nut­zer ver­trauen auf die Qua­li­tät der Such­ma­schi­n­en­er­geb­nisse. Nur noch 51% (nach 62% in 2006) spre­chen ihnen das Ver­trauen aus. Das ver­wun­dert mich ehr­lich gesagt selbst ein wenig, immer­hin hat man die letz­ten Jahre eini­ges getan, um zumin­dest die Spam-Seiten aus dem Index zu ent­fer­nen. Mög­li­cher­weise ist der gemeine User doch nicht so ganz mit den über­mä­ßi­gen Lis­tun­gen diver­ser Online-Enzyklopädien, Auk­ti­ons­häu­ser und Preis­ver­glei­che einverstanden…
  • Mit Google Knol hat man es schein­bar nun doch nicht mehr ganz so eilig. Gezielt kurze Zeit vor dem Start von Wikia ange­kün­digt, hat das Pro­jekt offen­bar keine höchste Prio­ri­tät. Nicht unzu­träg­lich mög­li­cher­weise auch der ent­täu­schende Start der Wale­schen Suchmaschine.
  • In den USA hät­ten die Geheim­dienste gerne Zugang zu den Google-Daten. Lag ja auf der Hand. Ich warte auf den Tag wo ich meine Seele für “mehr Sicher­heit” ver­kau­fen kann. Inter­es­san­tes Geschäfts­mo­dell eigent­lich für den sata­ni­schen Dienstleistungssektor.
  • Dazu paßt natür­lich das Video “The Sho­cking Truth Behind Google’s Idea­logy”:
  • Zur Image­po­li­tur stellt man 5 Mil­lio­nen $ in den nächs­ten 5 Jah­ren für 5 Initia­ti­ven zur Ver­fü­gung: Kri­sen­prä­ven­tion, Infra­struk­tur in der 3. Welt, Mikro­fi­nan­zie­rung, erneu­er­bare Ener­gien und Hybridantriebe.
  • Auch bei der ange­kün­dig­ten Strei­chung der Pro­vi­sio­nen bei AdSense-Empfehlungen rudert man etwas zurück — aller­dings nur halb­her­zig und nicht zufrie­den­stel­lend mei­ner Mei­nung nach.
  • Wie fatal die Abhän­gig­keit von Google AdSense manch­mal sein kann, zeigt der jüngste Fall des bör­sen­no­tier­ten israe­li­schen Unter­neh­mens Incredi­Mail: aus bis­lang unbe­kann­ten Grün­den kün­digte Google die Part­ner­schaft auf, der Bör­sen­kurs des Unter­neh­men, das sich haupt­säch­lich über AdSense-Anzeigen finan­zierte, brach inner­halb von Augen­bli­cken um 40% ein. Ohne ora­keln zu wol­len, könnte nach sol­chen Erfah­run­gen einen ganz neue Form von Börsen-Insidergeschäften entstehen.
  • Fri­daynite berich­tet von star­ken Schwan­kun­gen im Google-Index. Kann ich per­sön­lich auf mei­nen Key­words nicht berich­ten, da beob­achte ich eher — erfreu­li­cher­weise — kon­stante Stei­gun­gen und ansons­ten rela­tiv sta­bile SERPs. Wie sieht’s bei euch aus?
  • Nach dem PageRank-Update letzte Woche in der Tool­bar, gab es schein­bar auch eines im Google Direc­tory. Inter­es­san­ter­weise haben dort beim Toolbar-Export deut­lich im PR redu­zierte Sei­ten noch ihren ange­stamm­ten Page­Rank bei­be­hal­ten. Ver­wun­dert mich aber ehr­lich gesagt auch nicht, so halte ich den Toolbar-Wert auf man­chen Sei­ten für schlicht­weg unrea­lis­tisch, nicht zuletzt auch weil die ein oder andere bei mir betrof­fene Seite nach wie vor her­vor­ra­gend bei doch rela­tiv inter­es­san­ten Key­words rankt. Mög­li­cher­weise han­delt es sich also tat­säch­lich um eine Art “Warn­schuß vor den Bug” oder aber auch ganz nor­male “graue Pro­pa­ganda”, sprich der geziel­ten Streu­ung von Falsch­in­for­ma­tio­nen zu eige­nen PR-Zwecken (in die­sem Fall “Public Relations”).
  • Schlechte Nach­rich­ten für die Mit­ar­bei­ter von Yahoo: der Such­ma­schi­nen­be­trei­ber plant offen­bar für die nächs­ten 2 Wochen 1500–2500 Arbeits­plätze abzu­bauen. Das ent­spricht etwa 20%.

Daß so man­cher YouTube-User die Pisa-Statistik nicht unbe­dingt nach oben getrie­ben hat dürfte bekannt sein. Daß sich jetzt aber ein Möchtegern-“Gangster” schon selbst der Poli­zei auf dem sil­ber­nen Tablett prä­sen­tiert dürfte neu sein.

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13. Januar 2008

24/7 — Der Wochenrückblick (KW 02/08)

Einen Tag spä­ter als gewohnt, nach­dem mich das när­ri­sche Trei­ben am Wochen­ende doch etwas vom Blog­gen abge­hal­ten hat — der Wochen­rück­blick. Kann nicht jeder nach­voll­zie­hen, braucht man auch nicht, aber mit Papp­nase blogge ich ein­fach schlecht ;)
Bis Ascher­mitt­woch pas­siert hier also evtl. ein wenig weni­ger als gewohnt.

Das Video der Woche ist wohl zwei­fels­frei das Abschieds­vi­deo von Mr. Micro­soft — Bill Gates:

Hut ab muß ich da sagen, so umstrit­ten der MS-DOS-Erfinder auch sein mag.
[via Georg Hol­zer]

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12. Januar 2008

Ich hab PR, mach den da weg!

Wäh­rend ich mich des Näch­tens, nach dem Klinsmann-Schock, dem Survival-Training für aus­ge­mus­terte C-Promis auf RTL gewid­met habe, hat Google offen­bar wie­der den PageRank-Export ange­wor­fen, bin eben erst drauf hin­ge­wie­sen worden.

Nunja, was soll man sagen, ich mußte prak­tisch fast über­all ein­bü­ßen, auf mei­nen Grauhut-Seiten wurde der Bal­ken weiß. Find ich per­sön­lich OK, solange Google mir die wei­ter­hin im Ran­king läßt ;)
Link­tausch mach ich eh eigent­lich nicht mehr, ver­kau­fen tu ich auch nicht, von daher trifft mich das nicht son­der­lich. Andere Sei­ten blie­ben gleich oder haben 1 Punkt ein­ge­büßt, auch nicht son­der­lich tra­gisch. sumaphil.de fiel von 4 auf 3. Komi­scher­weise hab ich auch ne neuere, sau­bere Seite auch mit wei­ßem Bal­ken, aber auch hier trifft mich das nicht.

Google scheint also noch kon­se­quen­ter wie beim letz­ten Mal gegen “Regel­ver­stöße” vor­ge­gan­gen zu sein. Dafür muß­ten die PageRank-Jünger die­ses Mal nur 78 Tage auf das Update war­ten. Stich­tag muss irgend­wann zwi­schen Hei­lig Abend und dem 30. Dezem­ber gewe­sen sein. Warum der kurze und von extern prak­tisch nicht ver­linkte Weih­nachts­post einen PR 5 erhal­ten hat bleibt mir schleierhaft.

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08. Januar 2008

Microsoft will Fast kaufen

Micro­soft will offen­bar den Such­ma­schi­nen­be­trei­ber Fast Search & Trans­fer über­neh­men. Im Gespräch ist ein Preis von umge­rech­net 840 Mil­lio­nen Euro, etwa 42% mehr als der aktu­elle Bör­sen­wert. Fast betrieb bis 2003 die Such­ma­schine All­the­Web, die sei­ner­zeit von Over­ture, spä­ter Yahoo über­nom­men wurde, und kon­zen­trierte sich anschlie­ßend haupt­säch­lich auf den Bereich Unter­neh­mens­su­che, den sie von Alta­Vista über­nom­men hat­ten.
Micro­soft kauft sich in die­sem Fall offen­bar haupt­säch­lich Know-How und Tech­nik ein.

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07. Januar 2008

Der dämlichste Content-Klau seit Langem

Als ich heute stan­dard­mä­ßig die neu­es­ten Track­backs auf die­sen Blog geprüft habe, waren da gleich 4 Stück von die­sem Blog dabei. 2 davon sind von einem inzwi­schen nicht mehr exis­ten­ten Bei­trag, die ande­ren Bei­den ver­wei­sen noch­mals auf die­sel­ben Bei­träge, näm­lich Die­sen und Die­sen, der Bei­trag exis­tiert jedoch, und behan­delt erwar­tungs­ge­mäß Matt Cutts neu­es­tes Video.

Nor­ma­ler­weise kon­trol­liere ich ledig­lich, ob die Track­backs tat­säch­lich auch gerecht­fer­tigt sind, sprich die Links vor­han­den, und ob diese nofollow-frei sind (sonst gibt’s auch von mir kei­nen Link­juice).
Die Links waren auch ein­wand­frei, doch mußte ich dann schon sehr stau­nen:
Der Bei­trag kam mir doch irgend­wie sehr bekannt vor. Rich­tig, es war — bis auf den 1. Satz — exakt der­selbe Wort­laut wie bei mei­nem Bei­trag zum Matt-Cutts-Video. Sogar der Titel wurde genau so übernommen.

Ich war mir nicht sicher ob ich lachen oder wei­nen oder vor Lachen wei­nen soll. Da klaut doch tat­säch­lich jemand mei­nen Bei­trag 1:1, und schickt mir dann auch noch Track­backs zu. Und das auf einen SEO-Blog. Wenn es die Gol­dene Spam-Dose gäbe, die­ser Herr hätte meine Stimme.

Also lie­ber Andreas K. aus Herne, da ich davon aus­gehe, daß Sie die­sen Blog (z. B. für wei­tere Diebstahl-Aktionen) auch lesen, erwarte ich die Ent­fer­nung des Bei­trags, eine Rich­tig­stel­lung in ver­gleich­ba­rer Qua­li­tät, und das Abse­hen von wei­te­ren die­ser ama­teur­haf­ten Aktio­nen, die nächste Ver­war­nung fällt nicht mehr so freund­lich aus.

Zur Beweis­si­che­rung (und zur Erhei­te­rung mei­ner ande­ren Leser) noch ein Screen­shot besag­ten Bei­trags, der net­ter­weise auch gleich Datum und Uhr­zeit der Ver­öf­fent­li­chung enthält:

Content-Klau

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06. Januar 2008

24/7 — Der Wochenrückblick (KW 53/07 & KW 01/08)

Auch in den ers­ten Tagen des Neuen Jah­res (und den Letz­ten des Alten) hat sich nicht son­der­lich viel Ereig­nis­rei­ches getan. Von daher auch die­ses Mal nur einen etwas kür­ze­ren Wochenrücklick:

  • Für viel Auf­re­gung, Ver­wir­rung und einige Lacher sorgte Googles dies­jäh­ri­ges Neujahrs-Doodle:
    Google Neujahrs-Doodle 2008
    Auf den ers­ten Blick eigent­lich gar nichts so Beson­de­res. Das geübte Auge kann jedoch im Kon­fetti am unte­ren Bild­rand eine “geheime Bot­schaft” erken­nen:
    Google Neujahrs-Doodle 2008 animiert
    [via Goog­li­fied]

    SYN SYN/ACK ACK

    steht da zu lesen. Eine geekige Anspie­lung auf den soge­nann­ten “Three Way Hand­shake” des TCP/IP-Protokolls, der soft­ware­tech­ni­schen Grund­lage des Inter­nets. Aber es war nicht nur eine Anspie­lung, son­dern auch eine Hul­di­gung zum 25-jährigen Jubi­läum des Pro­to­kolls. Des­halb war das Doodle auch mit der Search Query “Janu­ary 1 TCP/IP” ver­linkt. Harm­los eigent­lich, macht man ja öfters so bei Google mit Dood­les. Und natür­lich wurde auch die­ses Doodle inner­halb kür­zes­ter Zeit in sämt­li­chen Web-2.0-Medien erwähnt. Und natür­lich geschah, was immer geschieht, wenn eine gewisse Flut an News zu einem rela­tiv unwich­ti­gen Key­word erscheint: diese News ste­hen bei Google ganz oben. Macht ja auch Sinn, ist All­tag, kennt man.
    Schein­bar nicht alle die sich eigent­lich in die­sem The­men­be­reich aus­ken­nen soll­ten. Fak­ten und Wahr­hei­ten wur­den ver­kürzt, igno­riert, ver­fälscht. Inner­halb kür­zes­ter Zeit schmiss sich die Halbe Online-Welt auf das Thema und berich­tete von einer Sen­sa­tion, die keine war: “Google ändert seine Such­kri­te­rien”.
    Guten Mor­gen die Herr­schaf­ten, alter Käse. Recht Tro­cken mitt­ler­weile, dafür stinkt er etwas mehr. Man merkt mal wie­der umso mehr, daß es kaum einen Bereich gibt, in dem so viel Halb­wis­sen und Gerüchte die Mel­dun­gen beherr­schen, wie bei der Suchmaschinenoptimierung.

  • Matt Cutts beschert uns im Neuen Jahr mit einem neuen Video wie man Sei­ten aus dem Google-Index ent­fernt.
  • Xing musste z. T. hef­tige Kri­tik wegen der Wer­bung auf Profil-Seiten sei­ner Premium-User ein­ste­cken. Kurz dar­auf rea­gierte man auch, und strich die Wer­be­ein­blen­dun­gen dort.
  • Nach Google und Yahoo ver­gü­tet nun auch Ask.com ungül­tige Klicks ab August 2005. Ver­gü­tet wird aller­dings nur in Guthabenform.
  • Dafür hatte man offen­bar für einige Tage Pro­bleme mit dem eige­nen Crawler.

Zum Ende der vor­rats­da­ten­freien Zeit, noch die­ses herr­li­che Video aus dem ZDF-Jahresrückblick:

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05. Januar 2008

Reputation Management im Internet (PR Magazin 01/08)

Heute Mor­gen ist mir die aktu­elle Januar-Ausgabe des PR Maga­zins ins Haus geflat­tert. Nein, das PR Maga­zin ist keine neue Zeit­schrift für PageRank-verliebte SEOs, son­dern han­delt den The­men­be­reich Public Rela­ti­ons ab. Warum ich das erwähne?

Nunja, für den Teil 2 der Serie “Repu­ta­tion Manage­ment im Inter­net” mit dem Schwer­punkt “Suchmaschinen-Marketing und –Opti­mie­rung”, habe ich ein paar State­ments abge­ge­ben.
Es geht im Arti­kel v. A. um den teil­weise stief­müt­ter­lich behan­del­ten Aspekt Repu­ta­ti­ons­steue­rung in der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, also dem Erschei­nen der eige­nen Prä­senz in Such­ma­schi­nen, das über die reine Gene­rie­rung von Traf­fic hinausgeht.

Ich komme ja vom Stu­dium eher aus der Ecke der klas­si­schen Wer­bung, von daher ist mir die­ses Thema bes­tens ver­traut, wäh­rend es im SEO-Bereich doch noch etwas unter­re­prä­sen­tiert ist und auf der ande­ren Seite bei Marketing-Entscheidern auch noch nicht über­all the­ma­ti­siert wird.
Gerade des­halb denke ich, daß auch die­ses Thema noch wei­ter an Bedeu­tung gewin­nen wird, es genügt ja schon alleine zu beob­ach­ten, bei wie­vie­len Brands noch die Affi­lia­tes vor der Nase her­um­tan­zen, oder such­ma­schi­nen­un­freund­li­che Website-Gestaltung dazu führt, daß die eigene Prä­senz nur unzu­rei­chend gefun­den wird. Auch dazu gibt es Bei­spiele im Artikel.

Auch wenn die Berei­che SEO & SEM selbst­ver­ständ­lich nicht in die Tiefe gehen, sicher den­noch ein inter­es­san­ter Arti­kel für alle Inter­es­sier­ten des The­men­be­reichs, gerade für die­je­ni­gen, die sich mit PR (Public Rela­ti­ons ;) ) bis­lang noch kaum aus­ein­an­der­ge­setzt haben.
Das PR Maga­zin ist m. W. nach haupt­säch­lich über Abon­ne­ment bezieh­bar, wer sich aber für den The­men­be­reich inter­es­siert, kann auch erst­mal ein Probe-Abo beziehen.

In die­sem Sinne möchte ich mich noch­mals beim Autor Herrn Wit­trock für die freund­li­che Anfrage bedan­ken und ihm zu dem gelun­ge­nen Arti­kel gratulieren.

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02. Januar 2008

Matt Cutts zur Entfernung von URLs aus dem Google-Index

Zuge­ge­ben, ich genieße momen­tan meine freie Zeit, und hätte also bei­nahe ver­passt diese Mel­dung zu blog­gen. Nach der Erklä­rung der Google-Snippets und den Erläu­te­run­gen zum Alt-Attribut, nun ein neues Matt-Cutts-Video vom Google-Büro in Kir­k­land, das die gewollte Ent­fer­nung eige­ner URLs aus dem Google-Index erklärt:

Matt Cutts führt hier einige der rele­va­ten Mög­lich­kei­ten an wie:

  • Die betrof­fene Seite nicht verlinken
  • Sper­rung über .htaccess
  • Disal­low in der robots.txt
  • noindex-Attribut in den Meta-Tags
  • nofollow-Attribut bei Links auf die betrof­fene Seite
  • URL Remo­val Tool in den Google Web­mas­ter Tools

Nun, ich muß schon stau­nen, wie selbst­be­wußt Google, bzw. Matt Cutts, hier die Google-Praxis, abso­lut ein­deu­tige Robots-Anweisungen zu igno­rie­ren hier so selbst­be­wußt ver­tei­digt. Die letzt­lich ein­deu­tig effek­tive Methode eine Indi­zie­rung zu ver­hin­dern, sei letzt­lich ein Pass­wort­schutz über die .htac­cess.
Daß Web­sei­ten manch­mal auch nur und aus­schließ­lich für User erstellt wer­den, die man aber nicht über Pass­wör­ter aus­schlie­ßen möchte, wird mal wie­der nicht bedacht.
Ich bin selbst ein Opfer die­ser Google-Doktrin, und ärgere mich täg­lich z. B. über grob fahr­läs­sig miß­ach­tete robots.txt-Anweisungen.

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01. Januar 2008

Frohes Neues

Ich wün­sche allen unse­ren Lesern ein Fro­hes, erfolg­rei­ches und v. A. gesun­des Neues Jahr 2008!
Rockt die SERPs, macht einen guten Job und don’t be evil ;)

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