Von Mobbing-Opfern, Mobbing-Tätern und Mobbing-Zaungästen
Das ist die Geschichte von Daniel L.*, Manuel T.* Mirko S* und mir.
Die ganze Geschichte beginnt damit, daß sich der mir bis dato gänzlich unbekannte Daniel L. über Instant-Messenger bei mir auf diesen Beitrag hin gemeldet hat. Ich schätze Feedback auf Artikel sehr, hörte mir seine Meinung an, und kurz darauf rief er mich im Büro an. Er erzählte mir in etwas wirren Sätzen von seiner Website über vermeintliche Mobbing-Praktiken in einem großen deutschen Konzern. Auch er selbst wäre ein solches Opfer und mittlerweile arbeitsunfähig. Natürlich wollte er mir auch nahelegen über ihn zu berichten, bzw. auf die Problematik aufmerksam zu machen.
“Armer Kerl” dachte ich mir so, aber über Sachverhalte zu berichten, die ich nur einseitig und weiter kaum kenne, dazu noch bei einem solche heiklen Thema, möchte ich nicht. Allgemein ist dies ein Suchmaschinen-Blog, da hat Mobbing eigentlich nichts verloren, es würde ja schließlich auch die Leser nicht wirklich interessieren.
In der weiteren Zeit kamen von Daniel L. weitere Anrufe, Instant-Messages, PMs bei Yigg, Xing usw., bis ich irgendwann genervt von ihm und seiner angeblichen Geschichte war. Denn inzwischen hatte mir auch Google, sowie die Lektüre seiner Seite gezeigt, daß Daniel L. offenbar nicht unbedingt das Unschuldslamm und Opfer, als das er sich präsentiert, sein könnte. Einige seiner “Aktionen” sind auch aktenkundig, wie beispielsweise die mehrfache Beleidigung eines damaligen Kollegen wegen dessen Krankheit (ist nicht eigentlich das Mobbing par excellence?), die nächtliche Belästigung von Vorgesetzten am Telefon (Mobbing?) oder anderes unkollegiales Verhalten (alles aus Quellen seiner eigenen Homepage). Ehrlich gesagt kann ich da nachvollziehen, daß das auch der kulanteste Arbeitgeber nicht ewig mitmacht, zumal einvernehmliche Einigungen von ihm offenbar ausgeschlagen wurden. Hinzu kommen sehr zweifelhafte Aktionen in seinem “Kampf” gegen seine ehemaligen “Mobber”. Auch andere Anit-Mobbing-Aktivisten betrachten seine Person zuweilen sehr kritisch.
Doch nicht nur ich wurde offensichtlich mit Nachrichten von Daniel L. bombardiert, scheinbar hatte er es auf halb SEO-Deutschland abgesehen.
So kam es, daß einige Andere und ich auf die Idee kamen, Daniel L. doch mal in den nicht-öffentlichen SEO-Chat einzuladen, und ihn ein wenig auf den Arm zu nehmen.
Gesagt, getan, ich hab ihm die Einladung geschickt, und es rumpelte ein wenig. Wer derart austeilen will, muss auch ruhig mal einstecken können, v. A. wenn man es nicht verstehen will, daß man nicht ständig mit seinen Geschichten belästigt werden möchte.
Auch Manuel T. hatte sich daran beteiligt, und mit den Lästereien ein wenig weiter ausgeholt, und damit beispielsweise auch Mirko S. etwas mißkreditlich dargestellt. Nun gut, in einem privaten Chat passiert das eben auch mal. Deshalb ist er auch privat und nicht öffentlich.
Etwas anders gestaltete sich der Sachverhalt, als Daniel L. kurz darauf das private (!) Chat-Protokoll mit z. T. Realnames (!) ohne Akkreditierung (!) unter einem seiner Pseudonyme veröffentlichte.
Er zeigte sich aber scheinbar einsichtigt, daß er damit zahlreiche Rechte verletzte, und nahm den Beitrag nach entsprechenden Hinweisen wieder offline.
Soweit, so gut. Es verstrichen einige Wochen, und ich hatte das Thema eigentlich abgehakt.
In den jüngsten Tagen gab es um Manuel T. und einzelner seiner Webprojekte diverse Konflikte, die mich persönlich eigentlich gar nicht interessieren, und an denen ich mich auch nicht beteiligen möchte.
Diese Gezetere rief aber offensichtlich Daniel L. wieder auf den Plan, und so begab es sich, daß dieser das verloren geglaubte Chat-Protokoll wieder veröffentlichte. Vielleicht in der Hoffnung mal wieder die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Doch nicht nur das, er ging sogar soweit, die Xing-Kontakte einiger Beteiligter anzuschreiben.
Das Ganze gipfelte sich für mich persönlich darin, daß zwei Kontakte, darunter auch Mirko S., dessen Arbeit ich bislang schätzte, und an den Lästereien über ihn ich micht nicht beteiligte, den Kontakt aufkündigten. Das geht dann schon sehr nahe in Richtung Rufmord und Geschäftsschädigung.
Da ich weiß, daß Daniel L. hier auch öfter vorbeischaut, und ich mit dieser aufmerksamkeitssüchtigen Person nicht mehr persönlich in Kontakt treten möchte, hinterlasse ich ihm an dieser Stelle noch ein paar Empfehlungen:
- Die umgehende und dauerhafte Entfernung dieser Inhalte. Veröffentlichungen mit Realnames zur persönlichen Diffamierung kann auch ich. Vielleicht sogar noch besser und effektiver.
- Die Suche nach einem sehr guten Rechtsbeistand. Es ist für mich das absolut letzte Mittel, aber sollten meine Rechte weiterhin in einem derartigen Ausmaß verletzt werden, werde ich auch nicht bis in alle Ewigkeit zögern.
- Die Überprüfung der eigenen Methoden zur Durchsetzung der eigenen Interessen. Neues Unrecht macht geschehenes Unrecht nicht ungeschehen.
Ein Bitte an meine Leser und Kommentatoren:
Ich denke die Meisten von euch wissen um welche Personen es sich handelt. Ich möchte euch aber darum bitten, diese nicht in Kommentaren oder anderen Beiträgen zu nennen, ich stelle mich nicht auf diesselbe Stufe wie sie.
*Namen von mir geändert.
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