28. Mai 2008

Yigg bringt Google Shared AdSense nach Deutschland

Das Social-News-Portal Yigg star­tete heute als erste deutsch­spra­chige Web­site das soge­nannte “Google Shared AdSense”. Das bedeu­tet soviel, daß die User an den Wer­be­ein­nah­men über Google AdSense betei­ligt wer­den. Dafür wird der Account bei Yigg mit dem eige­nen AdSense-Account ver­knüpft, und die Ein­nah­men aus den AdSense-Bannern (wenn ich es rich­tig ver­stan­den habe) auf den eige­nen ein­ge­stell­ten News wer­den dem User bzw. Publis­her gut­ge­schrie­ben. Von Juli bis August 2008 wer­den satte 100% der Ein­nah­men gut­ge­schrie­ben, anschlie­ßend ein Betrag X%. Momen­tan steht zumin­dest in mei­nem AdSense-Account noch 0%, kann jetzt aber auch nicht sagen was das genau zu bedeu­ten hat.

Für Yigg sicher ein wei­te­rer dicker USP um beste­hende User noch wei­ter anzu­spor­nen, und dazu noch einige neue User zu gewin­nen. Auch die User pro­fi­tie­ren nicht uner­heb­lich von dem Kon­zept, immer­hin ran­ken Yigg-Beiträge meist ganz gut und wer­fen — je nach Thema — auch etwas an Traf­fic ab.
Bin mir aller­dings noch nicht ganz sicher wie­viel da wirk­lich bei rüber kommt.
Erfah­rungs­ge­mäß bringt ein Bei­trag auf der Yigg-Startseite so unge­fähr 100–200 Visi­tors (meist aber eher gegen 100), da erschei­nen aber nicht die User-Banner, son­dern nur auf der Detail-Seite. Die dürfte schät­zungs­weise eher noch ein gutes Stück weni­ger Traf­fic haben, da der Link dort­hin weni­ger pro­mi­nent plat­ziert ist. Wenn man dann noch von einer Klick­rate von 3–5% aus­geht dürfte das erst­mal nicht die Welt in ihren Säu­len erschüt­tern. Am Ehes­ten könnte ich mir also eigent­lich nur vor­stel­len, daß sich Bei­träge die gut im Google-Index ste­hen und gleich­zei­tig ein ent­spre­chen­des Such­vo­lu­men haben, was abwer­fen könn­ten das sich auch lohnt.
Bin jeden­falls mal gespannt, hab da so etwas über 460 Bei­träge ein­ge­stellt, sollt man also rela­tiv schnell mer­ken ob dar­über was geht.

Pro­ble­ma­tisch sehe ich aller­dings, daß da jetzt plötz­lich hau­fen­weise Bei­träge über Pri­vate Kran­ken­ver­si­che­run­gen, Last-Minute-Reisen und Sofort­kre­dite auf­tau­chen könnten…

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