Die Google Krankenakte
Ei, was kommt da noch auf uns zu? Nachdem Microsoft bereits angekündigt hat, Suchanfragen zu Gesundheitsthemen besser bedienen zu wollen, und sogar die zentrale Datenbank “HealthVault” mit Patienteninformationen plant, will nun auch Google diesen Bereich mit “Google Health” abdecken.
Die Grundidee ist an für sich nicht schlecht, schließlich führen die oftmals verteilten Krankenakten gerne zu Fehlinformationen, die im Notfall über Leben und Tod entscheiden können.
Aber müssen diese Informationen ausgerechnet im Internet abgespeichert werden? Und dazu noch ausgerechnet bei Microsoft oder Google, die nicht unbedingt für ihr soziales Engagement und ihre Datensicherheit bekannt sind? Würde es nicht reichen diese “am Mann” in Form eines USB-Sticks oder erweiterter Chip-Karte bereitzuhalten?
Ich sehe das Ganze sehr kritisch, schließlich können dort auch Informationen hinterlegt sein, die in vielerlei Hinsicht mißbraucht werden könnten. Zudem wäre mir nicht so ganz wohl dabei, wenn in der Praxis dann Dritte (Ärzte, Pflegekräfte, Krankenkassen usw.) diese für wiederum andere, unbekannte Dritte (z. B. Notärzte) zugängliche Datenbank pflegen. Es ist heute schon schwer genug den Überblick über seine an sämtlichen Stellen gespeicherten Daten zu wahren, eine solche Datenbank würde es gar unmöglich machen.
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2 Kommentare
1.
24/7 - Der Wochenrückblick (KW 42/07) » Allgemein » sumaphil.de schrieb am 22. Oktober 2007 um 01:58
[…] Google will jetzt auch in den Gesundheitssektor einsteigen mit Google Health. […]
2.
24/7 - Der Wochenrückblick (KW 46/07) » Allgemein » sumaphil.de schrieb am 19. November 2007 um 11:14
[…] Paßt eigentlich gar nicht zu den bisher bearbeiteten Geschäftsfeldern — abgesehen von Google Health. So langsam beängstigen mich solche Google-Engagements. Lustig auch der Name […]