02. November 2009

Keyworddomains — und alle reden vom Markenbonus

Es sorgt in der Szene ja momen­tan für regli­chen Dis­kus­si­ons­stoff: Google scheint seit etwa Ende Juni Key­word­do­mains im Ran­king etwas zu bevor­zu­gen. Als Haupt­ar­gu­ment wird dafür die von Google ange­kün­digte Bevor­zu­gung von Mar­ken ange­führt. Matt Cutts hat sich dazu ja auch mal kurz per Video geäußert:

Offi­zi­ell geht es also haupt­säch­lich um die Anhe­bung Trust, Aut­ho­rity, Page­Rank *gähn* und das übli­che PR-Blahblah von Sei­ten Google.
Inter­es­san­ter ist aber der Zeit­punkt der ers­ten The­ma­ti­sie­rung, denn die lag etwa gute 4 Monate vor dem beschrie­be­nen “Sprung” der Key­word­do­mains. Kaum vor­stell­bar, daß Google eine so lange Zeit benö­tigt zwi­schen halb­of­fi­zi­el­ler Bestä­ti­gung und tat­säch­li­chem Update. Das wäre unge­fähr so, als ob das über­nächste PageRank-Update bereits vor dem Nächs­ten ange­kün­digt wird ;)
Ich hab mir dazu auch will­kür­lich sowohl einige Mar­ken– als auch Key­word­do­mains ange­schaut, und ehr­lich gesagt sehe ich hier auch keine Kor­re­la­tion. Viel­mehr sehe ich bei Mar­ken­do­mains häu­fig einen Knick zwi­schen dem 19. und 26. Mai, was für mich eher für eine leichte Abschwä­chung bzw. Kor­rek­tur des Brand­bo­nus spricht (was man bei Google ja häu­fig nach ein­schnei­den­den Updates beob­ach­ten kann). Umge­kehrt konnte ich bei Key­word­do­mains jetzt kei­nen gene­rel­len Sprung Ende Juni beob­ach­ten, was nach der Theo­rie ja sonst fast schon zwangs­läu­fig sein müsste.

Haupt­säch­lich das spricht für mich wenig dafür, daß die Bevor­zu­gung von Key­word­do­mains quasi eine Art Neben­ef­fekt eines Mar­ken­bo­nus ist.

Aber betrach­ten wir mal zunächst, woran Google denn über­haupt eine Mar­ken­do­main als Sol­che erken­nen könnte, wenn sie denn diese schon im Ran­king bevor­zu­gen möchten:

  • Ganz kla­rer Fall: die Mar­ken­re­gis­ter. Diese dürf­ten Google wohl mit Sicher­heit zugäng­lich sein, und mit ziem­li­cher­Si­cher­heit auch (zumin­dest expe­ri­men­tell) genutzt wer­den. Las­sen wir mal reine Internet-Brands außen vor, bei denen Marke = Domain ist, so könnte Google eine Such­an­frage zu einer Brand also durch­aus von einer gene­ri­schen Such­an­frage unterscheiden.
  • Aber auch die Struk­tur einer Such­an­frage: Brand­spe­zi­fi­sche Such­an­fra­gen erfol­gen nicht in Form von “Brand”, son­dern auch häu­fig mit “Brand + Key­word”, oft auch mit “Brand + Key­word + Artikel/Modell”.
    Um mal ein kon­kre­tes Bei­spiel zu nen­nen: Die Marke “Nokia” hat nicht nur Such­an­fra­gen nach “Nokia”, son­dern auch nach “Nokia Handy”, “Nokia Handy N85”, “Nokia N85” usw.
    Im Anbe­tracht des reprä­sen­ta­ti­ven Daten­ma­te­ri­als das Google zur Ver­fü­gung steht, sollte es auch einem durch­schnitt­li­chen Sta­tis­ti­ker mög­lich sein, hier­aus Brand-Suchanfragen, und letzt­lich rele­vante Brands zu extra­hie­ren.
    Im direk­ten Ver­gleich dazu sind gene­ri­sche Such­an­fra­gen nach “Handy N85” u. Ä. näm­lich ver­schwin­dend gering. Kin­der­fa­sching für Sta­tis­ti­ker also. Folg­lich muss “Nokia” auch mar­ken­nahe Qua­li­tät haben, und die zuge­hö­ri­gen Domains wohl auch ent­spre­chend Markencharakter.

Es gibt noch wei­tere Mög­lich­kei­ten und Indi­zien Mar­ken, bzw. Mar­ken­do­mains ein­deu­tig als Sol­che erken­nen zu kön­nen (und von gene­ri­schen Key­words zu unter­schei­den), ich habe ehr­lich gesagt kaum Zwei­fel daran, daß Google nicht das Know-How dazu hätte, und wenn ein Bedarf bestünde, die­ses auch auf den Index anwen­den könnte.

Wer sich wie ich sehr viel mit der Google Uni­ver­sal Search aus­ein­an­der­setzt weiß daß Google inzwi­schen sehr gut darin ist zu erken­nen, was denn der User eigent­lich sucht. Sprich: die Vor­aus­set­zung für die Google Uni­ver­sal Search über­haupt ist ein Algo­rith­mus der intel­li­gent den eigent­li­chen User­wil­len erkennt. Ich erwähne dies häu­fi­ger auf mei­nen Vor­trä­gen, aber irgend­wie scheint das noch nicht allen so recht bewußt zu sein.
Bei­spiel: wer nach einer öffent­li­chen Per­son sucht, der bekommt i. d. R. Universal-Search-Ergebnisse mit News, Bil­dern und Videos, wer ein Pro­dukt sucht Shopping-Ergebnisse und Video-Ergebnisse usw.
Auch dies ist jetzt keine Rake­ten­wis­sen­schaft, son­dern viel­mehr intel­li­gente Sta­tis­tik und Markt­for­schung. Und wenn Google schon so gut darin ist, den User­wil­len zu erken­nen, wie kön­nen sie dann so doof sein und eine Bran­dan­frage nicht von einer Key­wor­dan­frage zu unterscheiden?

Mei­ner Ansicht nach spricht Vie­les für eine ganz unspek­ta­ku­läre Bevor­zu­gung von klas­si­chen Key­word­do­mains als Sol­che. Doch warum überhaupt?

  • Die Klick­rate: Google demen­tiert dies ja meist nach wie vor, oder kom­men­tiert es zumin­dest nicht kon­kret, aber gerade meine Erfah­run­gen aus den Google Spe­zi­al­su­chen zei­gen, daß die Click-Through-Rate in den Such­er­geb­nis­sen auch aus­ge­wer­tet wird und (zumin­dest indi­rekt) in den Algo mit ein­fließt.
    Denn: Key­word­do­mains haben i. d. R. meist eine höhere Klick­rate im Ver­gleich zu Nicht-Keyworddomains. Die Gründe sind unter­schied­lich, Syntax-Highlighting spielt sicher­lich mit eine Rolle.
  • Die Knapp­heit: Wirk­li­che Top-Keyworddomains (unter den Top-TLDs) sind seit Jah­ren längst auf­ge­teilt bzw. regis­triert. Ent­spre­chend hoch sind die Preise. Wer also so viel Geld für eine Domain aus­gibt, der kann es sich gar nicht leis­ten dar­un­ter eine min­der­wer­tige Qua­li­tät abzu­lie­fern. Ein rein markt­wirt­schaft­li­ches Prin­zip also, das auch für Google Sinn machen würde, auch wenn man in Moun­tain View gerne den Sozi von Nebenan markiert.
  • Die Userer­war­tung: unter einer Key­word­do­main erwar­tet ein User ein­fach fun­dierte Infos genau zum gesuch­ten Thema. Auch für einen Website-Betreiber würde es wenig Sinn machen unter einer Reise-Domain Pols­ter­mö­bel zu ver­ti­cken. Sprich: der Name ist meist auch Pro­gramm. Wenn der Durch­schnitt­s­u­ser die­sen Stand­punkt ver­tritt, dann muss das auch Google tun.

Auch ein paar andere Punkte spre­chen gegen die Markentheorie:

  • Kul­tu­relle Anpas­sung: haupt­säch­lich beob­ach­tet wurde der Anstieg von .com-Domains. Nun ist es zwar so, daß ins­be­son­dere in Deutsch­land die .de-Endung his­to­risch gewach­sen ist, inzwi­schen aber eine deut­lich brei­tere Annahme von län­de­r­un­ab­hän­gi­gen Domains — ins­be­son­dere .com — als “ange­nom­men” betrach­tet wer­den kann. Es wäre also “nur” eine reine Anpas­sung an die Gewohn­hei­ten der User.
  • Der Zeit­raum: die von Domi­nik beschrie­be­nen Effekte tra­ten nach ca. 1 Jahr ab Pro­jek­tie­rung ein. Nun, diese erste Jahr ist genau das was ich häu­fig bei neuen Pro­jek­ten beob­ach­ten kann, viel­leicht ver­gleich­bar mit dem “Newbie-Bonus” — nur eben anders­rum ;) Von daher sind die Beob­ach­tun­gen viel­leicht auch nicht ganz repräsentativ.

Noch kurz viel­leicht ein Wort zur Dis­kus­sion über die Bindestrich-Domains:
Auch hier muss man viel­leicht auch ein­fach mal kurz über den eige­nen Tel­ler­rand schauen. In kaum einer Spra­che sind Bin­de­stri­che so häu­fig ver­tre­ten, wie in der Deut­schen, v. A. seit der Recht­schreib­re­form. Im Ame­ri­ka­ni­schen hin­ge­gen (die­ses komi­sche Land wo die Google-Entwickler und die meis­ten Inhouse-Linguisten sit­zen) steht häu­fig ein Leer­zei­chen zwi­schen ein­zel­nen Wör­tern, bei Domains hat sich häu­fig die zusam­men­ge­setzte Vari­ante durch­ge­setzt (US-Amerikaner ken­nen sowas z. B. auch von Tele­fon­num­mern die man sich über die Zif­fern­be­le­gung der Tas­ta­tur mer­ken kann — wie etwa fik­ti­ver­weise “2874375464” für “Bur­ger­King”, ein Schema das sich in Europa nie wirk­lich durch­ge­setzt hat).
Genau diese Gepflo­gen­hei­ten zwin­gen einen Such­ma­schi­nen­be­trei­ber natür­lich dazu, Ein­zel­wör­ter auch aus Zusam­men­schrei­bun­gen zu extra­hie­ren, was letzt­lich natür­lich auch die­sen Domains zugute kommt und mit Sicher­heit die Bindestrich-Domains eher weni­ger berück­sich­tigt. Es könnte letzt­lich also auch nur eine ver­bes­serte Wor­tex­tra­hie­rung sein, die sol­che Domains gleich­wer­ti­ger mit den Bindestrich-Domains (wo ja die Wort­er­ken­nung nicht allzu schwer sein dürfte) setzt.

Im Übri­gen hab ich mir mal test­hal­ber auch ein paar Keyword-Domains regis­triert (obwohl ich die eigent­lich als alter Wer­ber furcht­bar finde), und kann Ähnli­ches bestä­ti­gen. Nur an den Zusam­men­hang mit dem Brand­bo­nus, an den glaub ich nicht. Ich gehe von ganz stink­nor­ma­ler Anhe­bung von Key­word­do­mains im Gene­rel­len aus.

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28. August 2009

Google AdSense öffnet sich für Drittanbieter

Nach ein wenig arbeits-, keine-Lust-, urlaubs– und serverumzugs-bedingten Absti­nenz melde ich mich zurück :)

Ich bin etwas ver­wun­dert nach­dem mich heute eine E-Mail von Google AdSense erreichte, die für Google nun doch ziem­lich unty­pisch ist, die deut­sche SEO-Szene aber schein­bar kaum Notiz davon nahm:
Google öffnet sein Content-Netzwerk offen­bar auch für wei­tere Wer­be­netz­werke, auch sol­che mit ähnli­cher Tech­no­lo­gie wie bei AdSense. Ledig­lich Jojo und dem Google­Watch­Blog war dies eine Kurz­mel­dung wert.
Dabei ist die­ser Vor­gang für Google eigent­lich höchst unge­wöhn­lich. All­ge­mein öffnet sich Google nur äußerst sel­ten nach Außen, schon gar nicht in sei­nem Kern­ge­schäfts­feld AdWords bzw. AdSense.

Doch was hat es damit auf sich? Schließ­lich liegt die Ver­mu­tung nahe, daß Google sich damit die eigene Kon­kur­renz ins Haus holt. Macht das Sinn?

Ja! Denn auch wenn Google den Erfolg des Content-Werbenetzwerks stets betont — im Ver­gleich zum Such­netz­werk sind die Con­ver­si­ons i. d. R. deut­lich schlech­ter, was viele Wer­be­trei­bende nach wie vor dazu ver­an­laßt, Kam­pa­gnen im Con­tent­netz­werk nur spo­ra­disch, mit nied­ri­ge­ren Klick­prei­sen oder erst gar nicht lau­fen zu las­sen.
Die Folge? Deut­lich gerin­gere Ein­nah­men auf­grund des gerin­ge­ren Bie­ter­wett­be­werbs und ver­schenkte Reich­wei­ten.
Denn letzt­lich macht Google hier nichts Ande­res, als sich mit die­sem geschick­ten Schach­zug mehr Bie­ter in das AdSense-Gebotsverfahren zu holen, was letzt­lich die Klick­preise in die Höhe treibt, sofern man auch im Con­tent­netz­werk beste­hen möchte. Gleich­zei­tig stei­gern sich die Ein­nah­men für die AdSense-Publisher, sowie deren Bin­dung an die Refi­nan­zie­rung via AdSense. Mit­tel­fris­tig könnte diese Maß­nahme sogar die Wett­be­wer­ber bei content-sensitiver Wer­bung deut­lich schwä­chen, denn aus Sicht der Publis­her sinkt deren eins­ti­ger USP.

In der E-Mail spricht Google ganz unver­blümt davon, daß “die Anzeige, durch die der Publis­her die höchs­ten Ein­nah­men erzielt” gewinnt, sprich der Umsatz für alle Betei­lig­ten steigt, es geht also um nichts Ande­res als Umsatz­ma­xi­mie­rung und den Gewinn von Marktanteilen.

Aber es ist auch eine kleine Kapi­tu­la­tion. Ins­be­son­dere in Nischen ist die Aus­beute via AdSense immer noch unat­trak­tiv, spe­zia­li­sierte Wer­be­netz­werke und Affiliate-Programme haben hier oft die Nase vorn. Und in eben die­sen Berei­chen konnte Google bis­lang nie rich­tig Fuß fas­sen. Mit der Ein­ho­lung von Dritt­an­bie­tern ver­spricht man sich offen­bar auch hier einen nen­nens­wer­ten Markteintritt.

Alles in Allem könn­ten hier­von v. A. die AdSense-Publisher pro­fi­tie­ren, kon­kur­rie­rende Wer­be­netz­werke — trotz der Erhö­hung der Reich­wei­ten — mit­tel­fris­tig eher die Ver­lie­rer, es wird also span­nend werden.

Die Ände­run­gen sind übri­gens auch in mei­nem deut­schen AdSense-Konto bereits live, wel­che Netz­werke spe­zi­ell in Deutsch­land ein­ge­bun­den wer­den könn­ten — dazu hält sich Google bis­lang bedeckt. Immer­hin blo­cken kann man sie schon:

adsense-werbenetzwerke

Auch die AdWords-Hilfe wurde dies­bzgl. bereits aktua­li­siert. Scheint also mehr als nur eine der übli­chen Google-Betas zu sein.

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28. Mai 2009

Google entfernt Shopping-Links in Universal Search

Google scheint seit gerade eben zu tes­ten, die Produktsuche-Ergebnisse in der Uni­ver­sal Search nicht mehr direkt zu ver­lin­ken, son­dern nur noch den Link auf die eige­nen Shopping-Ergebnisse zu belassen:

Shopping Universal Search

Zusätz­lich erscheint wie­der das Warenkorb-Symbol. Aus User-Sicht nicht wirk­lich hilf­reich, aus Suchmaschinenmarketer-Sicht natür­lich ein Traffic-Killer. Freuen wer­den sich dafür die klas­si­schen Index-Ergebnisse und Google selbst — Mehr Ad Impres­si­ons ;) . Den­noch hoffe ich mal, daß das nur eine Test­phase bleibt. Wobei Google bei Google Base seit ges­tern das “Beta” im User-Backend ent­fernt hat, und auch sonst in den letz­ten Wochen viel daran ver­än­dert hat. Gut mög­lich, daß das Thema in Moun­tain View gerade heiß gekocht wird, und wir die nächs­ten Wochen noch mit eini­gen wei­te­ren Ver­än­de­run­gen rech­nen müssen.

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26. Mai 2009

Google Music Search wiederbelebt?

Bei mei­ner Suche durchs Inter­net bin ich zuerst über das Won­der­wheel gestol­pert und hab direkt mal ein biss­chen aus­pro­biert. Dabei hab ich dann ein­fach mal biss­chen getes­tet und hab mal nach Emi­nem gesucht und bekam doch was inter­es­san­tes in der Uni­ver­sal Search prä­sen­tiert, näm­lich die Google Musicsearch:

Google Wonderwheel mit Ergebnissen

Google Won­der­wheel mit Ergebnissen

Wonderwheel Suche nach Eminem Discography

Won­der­wheel Suche nach Emi­nem Discography

Durch den Klick auf das Bild oder den Namen kommt man dann auf die Ergebnisseite:

Musicsearch Eminem

Music­se­arch Eminem

Die Alter­na­tive: Auf­lis­tung der Musik-Shops

Musicsearch Eminem

Music­se­arch Eminem

Bereits 2005 hat Google die Music­se­arch gestar­tet und anschei­nend nicht wirk­lich wei­ter­ge­pflegt. Dies könnte sich in Zukunft wie­der ändern, wenn die Music Search in die Uni­ver­sal Search Ergeb­nisse mit auf­ge­nom­men und pro­mi­nent plat­ziert wird. Es könnte genauso pas­sie­ren, dass die Music­se­arch in Google Base über­wan­dert und mit wei­te­ren Para­me­tern inter­es­sante SERPs lie­fert. Wie wir ja wis­sen, wird sich 2009 eini­ges in den SERPs tun, viel­leicht ist dies ein Schritt, der wie­der­be­lebt wird. Wir wer­den sehen.

Und noch ein paar wei­tere Screen­shots, die Euch viel­leicht auch interessieren:

Wonderwheel Suche nach "Green Day Dookie"

Won­der­wheel Suche nach “Green Day Dookie”

Musicsearch Shops

Music­se­arch Shops

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19. Mai 2009

Google nimmt Shopping-Link prominenter in die Header-Navigation

Google hat heute schein­bar den Link zur Google Pro­dukt­su­che (Shop­ping) — zusätz­lich zu den bis­he­ri­gen Diens­ten Bil­der, Maps, News, Video und E-Mail — deut­lich pro­mi­nen­ter in die Header-Navigation aufgenommen:

Google Shopping

Bis­lang war der Link nur über ein Drop­down erreich­bar, oder eben bei Universal-Search-Ergebnissen. Wer viel mit Google Base arbei­tet, den wird’s freuen :)

Popu­la­rity: 35%

18. Mai 2009

Abakus PubCon / SEMSEO 2009 Recap — For Those About to Rock

Incredi­ble! Die Aba­kus PubCon 2009 schlug ein­fach mal wie­der alles bis­her Dage­we­sene. Schon allein die Anmel­dung — nach kaum mehr als 1 Stunde schon alle Plätze weg. Das schaf­fen sonst nur Gigan­ten wie AC/DC. We (I) Salute You, Alan!

Geplant hatte ich eigent­lich nur den Besuch der abend­li­chen PubCon, die SEMSEO-Konferenz war für mich jetzt inhalt­lich nicht sooo inter­es­sant (wobei das eher daran liegt, daß ich das Fach­li­che ohne­hin schon ver­in­ner­licht habe, qua­li­ta­tiv ist diese für Ein­stei­ger und Fort­ge­schrit­tene den­noch wärms­tens zu emp­feh­len).
Bis, naja bis mich dann am spä­ten Mitt­woch­nach­mit­tag der Anruf von Mar­cus erreichte, der mich danach fragte, ob ich nicht bei sei­nem Vor­trag über Uni­ver­sal Search einen Bei­trag zum Thema Google Pro­dukt­su­che leis­ten möchte.
Ich habe nicht lange gezö­gert, und umge­hend ver­sucht mei­nen Flug umzu­bu­chen, ursprüng­lich wär ich erst um 12 Uhr in Han­no­ver abge­stürzt, Mar­cus Slot begann aber bereits um 9:30 Uhr. Die Beto­nung liegt auf “ver­sucht”, denn die Luft­hansa ist auch im Jahre 2009 nicht in der Lage Flüge ein­fach umzu­bu­chen, nein sie ver­lan­gen diese zu stor­nie­ren und neu zu buchen. Da schimpf noch einer übers Finanzamt…

Hat aber dann den­noch geklappt, und ich sollte um 7:20 Uhr (wenn schon, dann jetzt mit TUIFly) in Stuggi abhe­ben. Ja gut, ein Wecker um 5 Uhr ist nicht so meine Sache, und so geschah es, daß ich zum Ers­ten Mal einen wich­ti­gen Ter­min bei­nahe ver­schlief. Aber nur bei­nahe. Auch das Boden­per­so­nal von TUIFly bestand zunächst dar­auf, daß ich ganze 3 Minu­ten zu spät zum Check-In war (die war wohl mal bei der Luft­hansa), klappte aber den­noch, und ich lan­dete heil und sicher in Han­no­ver.
Daß der TÜV Nie­der­sach­sen kein Pro­blem mit Taxis mit einer riss­über­flu­te­ten Wind­schutz­scheibe hat ist noch ein ande­res Thema…

Ange­kom­men auf der SEMSEO begann auch recht schnell die Kon­fe­renz. Mar­cus war als Ers­ter dran, und irgend­wann dann auch ich. Die Zeit war knapp, und so über­flog ich quasi nur die Folien. Ver­ständ­lich natür­lich auf­grund des Rah­mens, aber schade, denn gerade Pro­duct Search ist ein Thema wo man echt noch in die Tiefe gehen kann.
Einige Folien musste ich ganz aus­las­sen, von daher stell ich sie hier ein­fach mal zum Down­load bereit.
Den­noch konnte ich das Thema gegen spä­ter mit eini­gen Inter­es­sen­ten ver­tie­fen. Vie­len Dank dafür und euer Interesse!

Die nach­fol­gen­den Vor­träge schaute ich mir selbst­ver­ständ­lich auch an bevor ich mich dann mit Alex und Kay im Hotel ver­ab­re­dete. Hauke-koch-worauf-du-Hunger-hast stieß dann noch kur­zer­hand dazu, so daß wir uns dann wie echte Män­ner ein Mrs. Rump­steak im Block­house zwi­schen die Hüf­ten pres­sen konn­ten.
Dann ging’s kurz ins Hotel zur Alex-Modenschau, und anschlie­ßend zur PubCon im HLX.

Neben gefühl­ten 8 Mil­lio­nen Gesprä­chen war’s eine schöne Gele­gen­heit alte Bekannte wie­der­zu­tref­fen und neue Bekannt­schaf­ten zu schlie­ßen. Beglei­tet von einem Back-for-Good-der-Text-passt-nicht-zur-Meldodie-Karaoke und einer Hand­voll Coyote-Ugly-Dollars ging’s dann irgend­wann mal für mich zurück zum Hotel nach einer kur­zen Stip­vi­site beim Gol­de­nen M am Han­no­ve­ra­ner Haupt­bahn­hof. Immer­hin musste ich am nächs­ten Mor­gen um 7 Uhr wie­der raus. Der böse Blick des Lufthansa-Bodenpersonals erweckt manch eiserne Disziplin.

Pri­vat­no­tiv: Ver­su­che nie, wirk­lich nie­mals den Weg zurück zum Hotel mit dei­nem GPS-Handy zu finden.

Es gibt unzäh­lige wei­tere lesens­werte Blog­bei­träge zur PubCon/SEMSEO, um diese alle zu ver­lin­ken bräuchte ich wohl nen eige­nen Skla­ven Prak­ti­kan­ten. Ver­wen­det doch ein­fach die Google Uni­ver­sal Search ;)

Mein beson­de­rer Dank gilt aber Alan, Uwe und deren Team für die mal wie­der gelun­gene Ver­an­stal­tung, dem SEMSEO-Publikum für ihre Auf­merk­sam­keit und das anschlie­ßende Inter­esse, den unzäh­li­gen tol­len Gesprächs­part­nern auf der spä­te­ren PubCon, dem bes­ten Arbeit­ge­ber der Welt, der mir all dies erst ermög­licht hat, sowie mei­nen Lesern und allen die ich wahr­schein­lich ein­fach nur ver­ges­sen habe!

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02. April 2009

Sanjay Sauldie — Warum ich meine Meinung geändert habe

Bitte beach­ten:

Wei­ter unten fin­det ihr einen Arti­kel, der nicht mehr meine aktu­elle Mei­nung und mei­nen jet­zi­gen Kennt­nis­stand wider­spie­gelt. Er steht dort nur der Voll­stän­dig­keit hal­ber, um einen Vor­gang nicht aus dem Zusam­men­hang zu rei­ßen, und weil ich auch zu Feh­lern und unrich­ti­gen Mei­nun­gen stehe. Er wird aber inhalt­lich nicht immer gerecht, zudem sollte die­ser nur im Zusam­men­hang mit den anschlie­ßen­den Kom­men­ta­ren betrach­tet wer­den.
Beson­ders ent­schul­di­gen möchte ich mich für die (unbe­ab­sich­tigte) Belei­di­gung der Reli­gio­si­tät von Herrn Saul­die. Nicht aus poli­ti­cally cor­rect­ness, son­dern weil ich selbst dies als per­sön­li­che und schlimme Belei­di­gung emp­fin­den würde. Das mag nicht jeder nach­voll­zie­hen kön­nen, muss er aber auch nicht.

Warum habe ich meine Mei­nung geändert?

Nun, mein ers­ter Ein­druck von Herrn Saul­die war ein sehr Schlech­ter muß ich sagen. Er urteilte sehr pau­schal (und auch sehr schlecht) über Agen­tu­ren und stellte das Thema Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting der­art ver­ein­facht dar, daß er auf mich wie einer die­ser vie­len “Online-Gurus” mit wenig Back­ground aber dafür dicker Brief­ta­sche wirkte. Ich fühlte mich damit auch sehr per­sön­lich ange­grif­fen. Seine Web­site und auch einige der ange­führ­ten Refe­ren­zen wir­ken auf einen Profi natür­lich eher wenig auf­re­gend, zumin­dest aus dem rei­nen Blick­win­kel von Pro­fis. Wir ken­nen alle diese Heiliger-Gral-Finder, die zwar wenig mit fach­li­cher Kom­pe­tenz beste­chen, dafür aber umso mehr mit Selbstvermarktung.

Gut, ich also Schub­lade auf, Blog­bei­trag ver­fasst, Schub­lade zu. Meist ist dies auch nicht die fal­sche Schub­lade, aber ich lasse mich gerne eines Bes­se­ren beleh­ren.
Danach war es eigent­lich ein paar Wochen recht ruhig, bis dann Anfang letz­ter Woche ein paar zwei­fel­hafte Kom­men­tare auf den Bei­trag ein­tru­del­ten, die dann plötz­lich einen Stein ins Rol­len brach­ten. Als dann die WOTR diese Woche die Ange­le­gen­heit auf­grif­fen, kam es zu eini­gen durch­aus kon­tro­ver­sen Mei­nun­gen.
Auch bei mir per­sön­lich ver­schlech­terte sich das Bild von Herrn Saul­die noch eher, als daß es sich verbesserte.

Von daher war ich umso posi­ti­ver über­rascht, als er sich per­sön­lich mit einem — wie ich finde — fai­ren und sach­li­chen Kom­men­tar zu Wort mel­dete. Ich schätze eine sol­che Art und Weise der Reak­tion. Meist wird in die­ser Bran­che in teil­weise noch viel harm­lo­se­ren Fäl­len gleich zur Rechts­keule gegrif­fen. Ehr­lich gesagt hatte ich auch fast schon damit gerech­net.
Eben das ist nicht pas­siert, son­dern Herr Saul­die suchte den direk­ten Kon­takt auf sach­li­cher Ebene. Find ich gut. Ganz ehr­lich. Von daher fiel auch meine Reak­tion ähnlich sach­lich aus.
Heute kom­men­tierte Herr Saul­die noch­mals ähnlich sach­lich und mel­dete sich — noch bevor ich ant­wor­ten konnte — im Laufe des Tages per Tele­fon. Allein dies hat mich wie­derum posi­tiv über­rascht, Men­schen die etwas zu ver­ber­gen haben suchen meist sel­ten den per­sön­li­chen Kon­takt (außer Pseudo-VW-Opfer, aber ande­res Thema ;) ). Wie­der ein­mal — Dau­men hoch, tolle Reak­tion!
Aber auch der Gesprächs­in­halt. Wir haben uns wirk­lich sach­lich und fair unter­hal­ten, auch die kri­ti­schen Punkte ange­spro­chen. Wir haben uns über Sach­the­men unter­hal­ten, und ich muß auch mei­nen Ein­druck von dem feh­len­den fach­li­chen Back­ground berich­ti­gen. Herr Saul­die ist gut infor­miert und hat ein — auf mich zumin­dest so wir­ken­des — lei­den­schaft­li­ches Inter­esse an dem Thema. Frei­lich geht er nicht der­art in die Tiefe wie pro­fes­sio­nelle SEOs es tun. Um das nach­voll­zie­hen zu kön­nen mußte ich auch erst­mal die eige­nen Scheu­klap­pen (ich hätte nie gedacht jemals seo-united.de zu refe­ren­zie­ren ;) ) able­gen und die Betriebs­blind­heit abstel­len, ja mich vom eige­nen Tel­ler­rand entfernen.

Und ich muß sagen, objek­tiv betrach­tet ver­folgt San­jay Saul­die einen nicht unin­ter­es­san­ten Ansatz: das (durch­aus sehr kom­plexe und oft sehr tech­ni­sche) Thema Online Mar­ke­ting einer Ziel­gruppe näher­zu­brin­gen, für die das ein Buch mit Sie­ben Sie­geln ist, oder aber oft auf inner­be­trieb­li­chen Wider­stand stößt. Ich glaube man könnte sich es unge­fähr so vor­stel­len, sei­ner Groß­mut­ter zu erklä­ren warum ihr twit­tert ;)
Sprich er bricht kom­plexe Vor­gänge der­art ver­ein­facht her­un­ter, daß natür­lich auch der inhalt­li­che Anspruch, wie die Meis­ten von uns ihn gerne ver­fol­gen, teil­weise auch ver­lo­ren geht. In die­sem Falle muß er das auch. Ob lei­der oder nicht ist Geschmacks­sa­che, ich finde es jeden­falls einen (wirk­lich) inter­es­san­ten Ansatz.

Ich glaube mit sol­chen Ziel­grup­pen sind wir rela­tiv sel­ten kon­fron­tiert, denn das sind die Ent­schei­der, die beim ers­ten Call den Hörer auf die Gabel legen.
Sein Inter­esse besteht auch nicht darin selbst SEO-Leistungen zu ver­kau­fen, er tritt hier eher ver­mit­telnd und bera­tend auf.

Jeden­falls hat­ten wir ein sehr lan­ges und gutes Gespräch (das ich hier ohne­hin nur anrei­ßen kann), und ich finde, daß es durch­aus berech­tigt ist, San­jay Saul­dies Aus­sa­gen und Auf­tre­ten dif­fe­ren­zier­ter zu betrach­ten, und ihm auch ein offe­nes Ohr zu schen­ken. Frei­lich lie­fen ein paar Dinge nicht so dolle, wie z. B. besagte Kom­men­tare, den­noch hat sich mein Gesamt­bild von ihm sehr zum Posi­ti­ven hin ver­än­dert.
Übri­gens war die­ses State­ment meine ganz per­sön­li­che Ent­schei­dung, und geschah nicht etwa auf eine Bitte oder gar Andro­hung hin. Nur bevor noch ein­mal der Ein­druck ent­ste­hen sollte ich würde ein­kni­cken oder gar knei­fen. Ich kor­ri­giere mich gern wenn ich ein­mal falsch gele­gen haben sollte, ins­be­son­dere zum Posi­ti­ven hin. Und dazu stehe ich auch gerne.

Ich würde mich per­sön­lich sehr freuen, San­jay Saul­die auf einem der nächs­ten Bran­che­nevents zu tref­fen, und ich hoffe der Ein oder Andere schließt sich mir an.

Heute führte mich mein Weg mit ein paar Kol­le­gen auf die swiss-online-marketing in Zürich, zu der ich auch vorab für die Mes­se­zei­tung einen klei­nen Arti­kel ver­fasst habe.

Eigent­lich eine ganz nette Messe, rela­tiv klein gehal­ten, und erstaun­li­cher­weise ist der schwei­zer Online-Marketing-Markt teil­weise echt noch in der Ent­ste­hungs­phase. Sehr span­nend und inter­es­sant. Inter­es­sant v. A. auch, weil Pseudo-Experten wie ein gewis­ser San­jay Saul­die von einem “Inter­net Marketing-Institut” ver­su­chen mit wis­sent­li­chen Falsch­in­for­ma­tio­nen Kun­den das Geld aus der Tasche zu zie­hen für Wis­sen, daß in unse­ren Gefil­den bereits seit Jah­ren alle­mal für ein müdes Lächeln sor­gen würde.

Gefähr­lich wird das Ganze aber dann, wenn Leute wie San­jay Saul­die auf Marketing-Verantwortliche tref­fen, denen (noch) das nötige Know-How fehlt, um des­sen Aus­sa­gen für nicht mehr als einen net­ten April-Scherz zu halten.

Denn Eines kann der San­jay Saul­die: Ver­kau­fen, ver­kau­fen, ver­kau­fen. Aus Scheiße Stroh Gold machen. Bau­ern fan­gen.
Ein Auf­tritt in tra­di­tio­nel­lem indi­schen Kos­tüm, und eine pro­vo­kante Rede­füh­rung — der Herr Saul­die weiß wie er Leute um ihr Geld bringt. In Rhe­to­rik feh­ler­frei, inhalt­lich intelligenzbeleidigend.

Glück­li­cher­weise musste ich dem Herrn Saul­die nur wenige Minu­ten zuhö­ren, gut­mei­nende Kol­le­gen hiel­ten mich mit ehr­li­che­ren Din­gen wie küh­ler Cola oder einer Ziga­ret­ten­pause davon ab die­ser Mär­che­n­epi­sode noch mehr Lebens­zeit zu verschwenden.

Lei­der kann ich nur auf ein Gedächt­nis­pro­to­koll zurück­grei­fen, inhalt­lich ändert daß aber nicht viel an Aus­sa­gen wie:

  • “Sie müs­sen nur Ihre Tit­les ver­än­dern für ein gutes Ran­king” — Ja nee is klar, Google hat ja nur über 99 wei­tere Ranking-Kriterien, und Links und Inhalte sind natür­lich völ­lig überbewertet.
  • “Keine Online-Marketing-Agentur kann Ihnen die für Sie rich­ti­gen Key­words nen­nen” — Stimmt, die dre­hen alle Däum­chen, und wür­feln Kam­pa­gnen mit Mil­lio­nen von Key­words aus.
  • “Ver­wen­den Sie keine Marken-Domain, son­dern eine Keyword-Domain, bzw. zusätz­lich Keyword-Domains” — Rich­tig, die größ­ten und erfolg­reichs­ten Internet-Unternehmen (Google, ama­zon, eBay usw.) machen alle etwas grund­sätz­lich falsch (suchmaschine.de, buecher.de, online-auktion.de, die haben doch alle keine Ahnung!), und Dup­li­ca­ted Con­tent ist ja ohne­hin nur ein Gerücht.
  • “Online-Marketing-Agenturen machen keine Fort­bil­dun­gen” — Ich liebe Pau­schal­aus­sa­gen. Ist ja auch nicht so, als ob alle gro­ßen Agen­tu­ren mehr­fach im Jahr Schu­lun­gen bei Google absol­vie­ren, sowie fort­wäh­rend interne Schu­lungs­maß­nah­men durch­füh­ren, abge­se­hen von meist sehr kurz­fris­ti­gem und direk­tem Informationsmanagement.

Ach stimmt, das Pseudo-Institut von San­jay Saul­die bie­tet ja auch selbst Schu­lungs­maß­nah­men an. Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

In Deutsch­land hät­ten Schar­la­tane wie San­jay Saul­die wohl kaum eine Chance. Ver­mut­lich würde sich Herr Saul­die des­halb wohl auch nie trauen eine Podi­ums­dis­kus­sion vor ver­sier­tem deut­schem Publi­kum zu füh­ren. Heute hätte ich dazu große Lust gehabt, eigent­lich habe ich sie immer noch. Also San­jay Saul­die, wie wär’s?

Ver­mut­lich hat aber nicht­mal der Gan­ges genug Was­ser, um die­sen Mist von der Bild­flä­che wegzuschwemmen…

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12. März 2009

SEO Campixx Recap Nummer 2

Ich kann mich eigent­lich nur dem Kralle anschlie­ßen und Danke an Marco und Team sagen! Alles wei­tere hat Kralle ja schon geb­loggt. ;-)

Da ich nun auch des Öfte­ren nach mei­nem Dru­pal Vor­trag auf der SEO-Campixx gefragt wurde, und es keine Folien gab, da mein Vor­trag eine kom­plette Live-Demo war, schreibe ich nun ein biss­chen was zusammen.

Der größte Teil mei­nes Vor­tra­ges bestand aus der Vor­stel­lung, wie ich als Anfän­ger die rich­ti­gen Module ver­wende und auch kon­fi­gu­riere. Wirk­lich jedes ein­zelne Modul mit den jewei­li­gen Ein­stel­lun­gen jetzt hier vor­zu­stel­len ist mir an die­ser Stelle zu viel. Wer da wirk­lich Hilfe benö­tigt, kann mich gerne kontaktieren.

Aber nun zu mei­nen vor­ge­stell­ten und ein­ge­setz­ten Module für Dru­pal 6:

  1. Path (in der Stan­dard­in­stal­la­tion), um URL-Aliase zu erstellen
  2. Pat­h­auto — indi­vi­du­elle Gestal­tung von URL’s. Hier ist zu beach­ten, dass man die Stan­dard­kon­fi­gu­ra­tion zu ändern (“con­tent” entfernen)
  3. Glo­bal­re­di­rect — 301 Wei­ter­lei­tung auf den URL-Alias, Ver­mei­dung von Dup­li­ca­ted Content
  4. Meta Tags — sollte klar sein :)
  5. Page Title — sollte auch klar sein
  6. Nofol­low­list — aus­schlie­ßen von exter­nen Sei­ten. Diese müs­sen über den Inhalt­s­typ akti­viert werden
  7. Menu Attri­bu­tes — Menü­punkte kön­nen mit Style-ID’s oder rel=“nofollow” ver­se­hen werden
  8. Mul­ti­ping — Ping Dienst (noch in der Dev-Phase, nicht von mir getestet)
  9. Site­map — von allen ver­öf­fent­lich­ten Nodes
  10. Nofol­low Com­ments — klei­nes Module um Com­ments auf nofol­low zu setzen.
  11. SEO Check­list — Um keine wich­ti­gen SEO Module zu ver­ges­sen :)

Es gibt natür­lich noch Pro­bleme, die es gilt zu ver­mei­den. Zum einen sind es die The­mes, die z.B. kein H1 ver­wen­den, oder an der fal­schen Stelle. Hier kann ich nur zum ZEN Theme raten, damit kann die beste Basis auf­bauen. Eine gute Anlei­tung eigene The­mes zu ent­wi­ckeln habe ich hier gefun­den. Um den eige­nen Quell­code zu opti­mie­ren sollte man im Admin Menü unter Leis­tung CSS und JS zusammenfassen.

Wei­tere Pro­bleme gibts im Forum, da dort viel Dup­li­ca­ted Con­tent ent­ste­hen kann, da die Links nicht auf nofol­low gesetzt sind. Hier hilft eine erwei­terte robots.txt die es hier gibt.

Ansons­ten nutzt Euer Wis­sen um Dru­pal bes­ser zu gestal­ten und zu ver­bes­sern. Gerne könnt Ihr mich auch in Zukunft über Xing, Skype oder sonst was kontaktieren.

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09. März 2009

SEO-Campixx Recap

So, nach einem ruck­li­gen Flug und einer Kurz­vi­site auf nem Fami­li­en­ge­burts­tag bin ich end­lich wie­der daheim (also vorm Rech­ner) von der ers­ten (und hof­fent­lich nicht letz­ten) SEO-Campixx.

Um es kurz zu sagen: Ein­fach nur geil gemacht Marco!
Ich muß sagen, daß ich anfangs erst etwas skep­tisch war, ob eine sol­che Ver­an­stal­tung über­haupt erfolg­reich sein kann. Sel­ten war ich so froh vom Gegen­teil über­zeugt wor­den zu sein.
Tolle Vor­träge, tol­ler Event-Teil (hey, ich fand sogar die Crackhu­ren cool), tolle Orga­ni­sa­tion (Hut ab), schade nur, daß der eigent­li­che Barcamp-Teil nicht so inten­siv genutzt wurde.
Ich hoffe daß Marco trotz des vie­len Stres­ses es sich noch­mals über­legt, und es auch eine SEO-Campixx 2010 geben wird :)

Weil schon ein paar danach gefragt haben, hier der Down­load der Folien mei­ner Ses­sion zu “Traf­fic über Google Base”.
Vie­len Dank noch­mals an die­ser Stelle an die Zuhö­rer und das viele Feed­back! Hat mich doch etwas ver­wun­dert, daß das Thema in Deutsch­land bis­lang nur wenig inten­siv ver­folgt wird.
Nach­dem sowas ja immer eine drei­stel­lige Abkür­zung braucht, nenne ich es ein­fach mal PSO (Pro­duct Search Opti­miza­tion) hehe :D

Ich würde gerne noch ein biß­chen mehr schrei­ben, aber ich bin eigent­lich total erschöpft, wie schein­bar die ande­ren Blog­ger­kol­le­gen auch, nur bei Mario hab ich ein ers­tes Blog­post entdeckt.

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27. Februar 2009

Vorträge auf der SEO-Campixx

Wie ja viele unter Euch wis­sen, fin­dest schon nächs­tes Wochen­ende die SEO-Campixx statt. Da die Vor­träge sich lei­der noch in Gren­zen hal­ten, wer­den wir unsere Pflicht erfül­len und eben jeweils einen halten.

Kralle wird einen Vor­trag über die Pro­dukt­su­che bei Google (Google Base) machen. Wie er genau auf­ge­baut sein wird, kann ich sel­ber nicht sagen, aber ich denke, dass er ein paar inter­es­sante Screen­shots zei­gen wird.

In mei­nem Teil wird es um das CMS Dru­pal gehen. Dabei werde ich auf grund­le­gende Module für das SEO für Dru­pal 5 und 6 näher ein­ge­hen und Ein­stel­lun­gen vor­stel­len, die man tref­fen sollte. Mal sehen, wer alles in den Slot kommt und ich hoffe, dass die­je­ni­gen auch Fra­gen oder auch schon Tipps haben. Gerne würde ich jetzt schon Fra­gen oder Anre­gun­gen anneh­men und dann auf der SEO-Campixx bespre­chen. Ich denke, dass es bei Kralle auch der Fall ist.

Wie ich jetzt gerade sehe, steht ab mor­gen das Pro­gramm der SEO-Campixx fest. Ich denke, dann könnte es zu einem Update kom­men, um Euch die Slots mit­zu­tei­len, wenn wir unsere Vor­träge hal­ten. Ich hoffe, dass sich die, für mich, inter­es­san­ten Vor­träge nicht über­schnei­den. Viel­leicht wer­den ja auch Vor­träge dop­pelt gehal­ten?! Mal sehen :)

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