Die AdSense-Heuchelei

von kralle am 21. November 2007

Wie bereits erwähnt, wollte ich mich noch etwas näher mit den jüngs­ten Ände­run­gen im Google AdSense Pro­gramm befassen.

Google geht nun also her, und wer­tet — anstatt wie bis­her — sämt­li­che Klicks auf die Wer­be­flä­che, nur noch sol­che auf den Title und die Adresse inner­halb einer Anzeige. Um “ungül­tige” und “ver­se­hent­li­che” Klicks zu ver­mei­den, wie es heißt.

“Ver­se­hent­lich” ist ja noch ein­deu­ti­ges Voka­bu­lar. Es geht darum, daß Klicks nicht dadurch ent­ste­hen, daß der User “aus Ver­se­hen” irgendwo auf die Bild­schirm­flä­che klickt, und die­ser Bereich gerade zufäl­lig eine AdSense-Anzeige ist, bzw. fin­dige Publis­her nahe der Anzeige Ele­mente wie z. B. Bil­der, Online-Games oder Navi­ga­ti­ons­be­rei­che plat­zie­ren, die gemein­hin zu einem Klick anni­mie­ren. Es soll auch User geben, die instink­tiv kli­cken, sobald sich der Maus­zei­ger in eine Hand ver­wan­delt. Nun gut, Mün­dig­keit geht nicht immer mit Intel­li­genz ein­her. Das ist das gesell­schaft­li­che Risiko.

Was “gül­tig” und was “ungül­tig” ist, bestimmt meist der, der die Regeln auf­stellt. In die­sem Falle also Google. In einem funk­tio­nie­ren­den Wett­be­werb erfor­dern sol­che ein­schnei­den­den Regel­än­de­run­gen Über­zeu­gungs­ar­beit, Kom­mu­ni­ka­tion, Pre-Tests, Post-Tests, Nach­bes­se­run­gen, Kom­pro­misse und sind fast immer mit nicht uner­heb­li­chen Kos­ten für inten­sive PR-Arbeit und oft auch mit Umsatz­ein­bu­ßen ver­bun­den.
Google hat die Regeln eben ein­fach mal so geän­dert. Hugh, der Häupt­ling hat gespro­chen, und die India­ner sin­gen sein Lied. Die India­ner die das Feu­er­was­ser brin­gen, und die India­ner die das­selbe sau­fen kon­sum­mie­ren gleichermaßen.

Und auch die Alpha-, Beta– und Gamma-Blogger die­ser unse­ren Online-Marketing-Welt bei­ßen nicht die Hand, die sie mit­un­ter füt­tert. Wenn das Blut im Magen ist, fehlt es eben im Gehirn.
Schließ­lich tut Google end­lich was, um den Traf­fic aus dem Wer­be­netz­werk zu ver­bes­sern, und wer das kri­ti­siert, kann natür­lich nur zur Gat­tung der Spam­mer gehö­ren. “With us or with the ter­ro­rists ähhh spammers”…

Doch wer hat es erst ermög­licht, Wer­be­ban­ner der­art naht­los in den eige­nen Con­tent zu inte­grie­ren, daß sich diese — ganz im Gegen­satz zu den übli­chen Auf­la­gen, die für sämt­li­che ande­ren Medien (auch Online) gel­ten — sich nicht mehr ein­deu­tig vom redak­tio­nel­len Teil abhe­ben? Wer erlaubt es denn, daß sogar Rah­men– und Hin­ter­grund­farbe der Anzei­gen mit der Hin­ter­grund­farbe des Wer­be­me­di­ums iden­tisch sein kön­nen, ohne sich wenigs­tens mit ein­fachs­ten gra­fi­schen Mit­teln davon abzu­he­ben? Wer tole­riert denn immer noch Sei­ten, die aus­schließ­lich für Klick­outs auf AdSense-Anzeigen gemacht wur­den, und sogar soge­nann­tes “Blen­ding” in nicht uner­heb­li­chem Aus­maß? Wer gestat­tet es denn, daß nach ein­ma­li­ger Anmel­dung, Wer­be­mit­tel auf sämt­li­chen Web­sei­ten unge­prüft ein­ge­setzt wer­den dür­fen, sogar auf Domains, die es aus Qua­li­täts­grün­den nicht­mal in den orga­ni­schen Google-Index schaffen?

Frei­lich, die Gefahr durch Miß­brauch sei­nen Account auf Lebens­zeit zu ver­lie­ren ist vor­han­den, doch die Gül­le­gru­ben des Webs dür­fen ihren Fäkal-Content wei­ter­hin mit AdSense-Werbebotschaften berei­chern (was in die­sem Falle sogar im Sinne des Wor­tes stimmt). Da bin selbst ich froh, wenn ich ich die­ses Prekariats-Entertainment durch einen schnel­len AdSense-Klick ver­las­sen darf. Und wenn ich selbst die Anzei­gen dafür bezah­len müsste.

Wel­chem Ver­mark­ter würde man denn Serio­si­tät sug­ge­rie­ren, wenn die­ser es erlaubt, Anzei­gen unge­prüft und unkon­trol­liert auf jeder erdenk­li­chen Web­site zu inte­grie­ren, und diese auch noch ver­gü­tet? Wel­chem Ver­mark­ter würde man denn seine Kam­pa­gnen anver­trauen, ohne ein Min­dest­maß an Kon­trolle und Qua­li­täts­si­che­rung zu haben?

Das Übel wird mal wie­der nicht bei den Wur­zeln gepackt, der Buchs­baum wird ein­fach zurecht geschnit­ten. Schließ­lich will man ver­kau­fen und nicht gärtnern.

Aber was ist das Resul­tat? Die Anzei­gen haben letzt­lich noch stär­ker den Cha­rak­ter “ech­ter” Inhalte. Das Unter­stri­chene (also der Title) und die Web-Adresse sind Klick­bar, Text erscheint wie Text, Hin­ter­grund wie Hin­ter­grund. Die Tar­nung wurde per­fek­tio­niert anstatt ent­schärft. Ledig­lich die Sta­tus­zeile des Brow­sers wird noch nicht mani­pu­liert. Selbst erfah­re­nere User dürf­ten so ihre Pro­bleme haben, diese Anzei­gen als sol­che zu erken­nen.
Im Übri­gen schreibt Google den Web­mas­tern vor, ver­gleich­bare (klas­si­sche) Text­an­zei­gen ein­deu­tig als sol­che zu kenn­zeich­nen, zu über­schrei­ben, und mit einem selbst erfun­de­nen Attri­but zu ver­se­hen und zu ent­wer­ten. Man­che sind eben gleicher…

Aus eige­ner Erfah­rung muß ich berich­ten, daß sich die Klick­rate seit der Ein­füh­rung merk­bar erhöht hat, auch andere Mei­nun­gen bestä­ti­gen dies, auch wenn es natür­lich gegen­tei­lige Erfah­rungs­be­richte gibt. Dies bestä­tigt mich nur noch mehr darin, daß Google mit die­ser Ein­füh­rung nicht etwa im Sinne der eige­nen Kunschaft han­delt, son­dern viel­mehr die Zahl unbe­ab­sich­tig­ter Klicks erhö­hen möchte, indem die Anzei­gen noch stär­ker getarnt wer­den.
Erfah­run­gen dürfte man ja mit ähnli­chen Ände­run­gen bei den AdWords-Anzeigen im Such­be­reich haben.
Inter­es­san­ter­weise hat sich bei mir auch der durch­schnitt­li­che Klick­preis erhöht. Mög­li­cher­weise weil sich tat­säch­lich auch die Qua­li­tät der Klicks erhöht hat, weil der User genauer hin­se­hen muß, und so nicht unbe­dingt auf Anzei­gen von Betrei­bern klickt, die den Duden von A-Z ein­bu­chen…
Als Argu­ment taugt mir das den­noch nicht, selbst wenn ich unterm Strich finan­zi­ell sogar davon pro­fi­tiere. Zumin­dest als Publis­her.
Natür­lich sind diese Erfah­rung nicht reprä­sen­ta­tiv, von daher wäre es schön, wenn sich einige an den Umfra­gen unten betei­li­gen wür­den, um zumin­dest einen bes­se­ren Ein­druck gewin­nen zu können.

Aber ich möchte noch einen klei­nen Aus­flug machen. Einen Aus­flug in die Zeit vor AdSense, ja sogar in die dunkle Zeit vor Google.
Es war ein­mal eine Zeit, da gab es tat­säch­lich schon Wer­bung im Inter­net. Ja, wirk­lich! Man konnte diese direkt oder über einen Ver­mark­ter buchen, und meist han­delte es sich dabei um soge­nannte Ban­ner oder um die heute ach so ver­teu­felte Textlink-Werbung. Nicht­mal den Page­Rank gab es damals. Unglaub­lich, nicht? Und man mag es kaum glau­ben, es gibt auch heute noch andere Ver­mark­ter als Google.

Seit jeher wer­den dort Ver­mark­tungs­mo­delle ver­ein­bart. Diese hän­gen fast immer ab von

  • Wer­be­for­mat (Standard-Banner, Pop-Up, Layer-Ad, usw.)
  • Ver­gü­tungs­mo­dell (Klick, TKP, Umsatz­be­tei­li­gung, usw.)

Neh­men wir zum bes­se­ren und ein­fa­che­ren Ver­gleich ein­fach einen klas­si­schen Standard-Banner (468 x 60 Pixel), und eine Ver­gü­tung auf Cost-per-Click-Basis:

Beim her­kömm­li­chen Ver­mark­ter ver­miete ich eine bestimmte Flä­che mei­ner Web­site, näm­lich exakt 28.080 Pixel. Für jeden Klick auf eines die­ser Pixel bekomme ich einen vor­her ver­ein­bar­ten Betrag. Auch die Lauf­zeit ist geklärt, und ich habe mehr oder weni­ger Ein­fluss auf die Anzei­gen die erschei­nen. Somit sind die Ver­hält­nisse klar, und der Umsatz bleibt kalkulierbar.

Bei Google AdSense ver­miete ich auch eine bestimmte Flä­che mei­ner Web­site. Der Klick­preis ist nicht fest, und ich habe deut­lich weni­ger Kon­trolle über die Anzei­gen, die erschei­nen. Die Lauf­zeit ist zwar i. d. R. unbe­grenzt, aber ich erfahre nicht ein­mal nach wel­chem Ver­gü­tungs­mo­dell ich bezahlt werde (z. B. Google Pla­ce­ment Tar­ge­ting). Dafür erlaubt die Google-Technik eine meist the­men­re­le­van­tere, und somit inter­es­san­tere Aus­wahl der aus­ge­lie­fer­ten Anzei­gen, was wie­derum die Klick­rate erhö­hen dürfte. Da aller­dings oft auch eine Art Rest­plätze aus­ge­lie­fert wird, muß das nicht immer einen bes­se­ren Umsatz ver­laut­ba­ren.
Der wesent­li­che Unter­schied aller­dings ist jedoch:
Wäh­rend ich zuvor für die volle Wer­be­flä­che bezahlt wurde, besteht jetzt die Mög­lich­keit zwar voll­flä­chig eine Wer­be­bot­schaft ein­zu­blen­den, aber nur für einen Bruch­teil die­ser Bot­schaft bezah­len zu müs­sen. Als Publis­her ver­liere ich aber den­noch die volle Fläche.

In bei­den Fäl­len ist es im Inter­esse des Anbie­ters die Klick­rate zu erhö­hen. Der klas­si­sche Ver­mark­ter tut dies i. d. R. durch die Erhö­hung der Qua­li­tät der Wer­be­mit­tel, Google scheint eher auf Irre­füh­rung zu setzn.

Man stelle sich mal vor, eine Zei­tungs­an­zeige zu buchen, aber nur für das Logo, den Claim und die abge­druckte Web­adresse bezah­len zu wol­len. Der Rest dient ja schließ­lich nur zur Erre­gung der Auf­merk­sam­keit und der Ver­mitt­lung der Wer­be­bot­schaft, die poten­ti­el­len Kun­den kom­men aber nur über besagte Ele­mente.
Ver­gleich­bar auch mit einem Web-Banner mit Klick­auf­for­de­rung, das zwar die kom­plette Wer­be­flä­che belegt, aber nur für die Klick­auf­for­de­rung bezah­len will.

Ein Para­dies für Branding-Anzeigen.

Hier ist gar nichts fair oder qua­li­täts­ori­en­tiert. Den Publis­hern wird Wer­be­flä­che gestoh­len, und die AdWords-Kunden wer­den noch viel mehr damit leben müs­sen, daß User auf ihre Anzei­gen kli­cken, weil sie sie für “echte” redak­tio­nelle Links hal­ten, gleich­wohl die Qua­li­tät der Crea­ti­ves an Bedeu­tung gewin­nen wird.

Lei­der wird immer noch viel zu wenig hin­ter­fragt in die­sem unse­rem Medium.

Ich würde euch nun darum bit­ten, an nach­fol­gen­den Umfra­gen teil­zu­neh­men. Diese sind anonym, und sol­len ledig­lich einen klei­nen Ein­blick in das Aus­maß der Ver­än­de­run­gen geben.

Ein paar Fra­gen haupt­säch­lich an AdSense-Publisher:

Wie hat sich deine Klick­rate seit Ein­füh­rung ver­än­dert?
View Results
Wie hat sich der durch­schnitt­li­che Klick­preis seit Ein­füh­rung ver­än­dert?
View Results
Ich inte­griere AdSense meist
View Results

Und Eine haupt­säch­lich an AdWords-Kunden:

Wie hat sich die Qua­li­tät des Werbenetzwerk-Traffics seit Ein­füh­rung ver­än­dert?
View Results
GD Star Rating
loading…

Popu­la­rity: 6%

Ähnli­che Beiträge:

  1. Google AdSense und Con­taxe zusam­men erlaubt!
  2. Google AdSense öffnet sich für Drittanbieter

{ 10 Kommentare… lies sie unten oder füge einen hinzu }

der-Heiko November 22, 2007 um 07:39

Tja, was Adwords angeht, so bin ich erstaunt, wie schlecht nun die Klientel geworden ist.
Ich kann bisweilen nur Vermutungen anstellen. Vielleicht fällt nun auf diese Weise der “Silly Traffic” weg, der sonst (ähnlich wie Type-In-User) sehr leicht zu verwerten ist…

Grüssle Heiko

Antworten

Stefan November 22, 2007 um 11:19

Klickrate und -preise haben sich bei mir jeweils halbiert, ich mache mit AdSense zur Zeit nur 1/4tel bis 1/3tel von dem, was ich vorher verdient habe. Ist nicht viel und deshalb auch nicht besonders aussagekräftig – ausserdem habe ich zwischendurch mein Wordpress-Theme gewechselt. – Ääh, ja. Soviel zum Thema “Kommentare, die die Welt nicht braucht”. ;-)

Ich bin aber gespannt, wie sich deine Umfrage entwickelt – zur Zeit stehts ja ungefähr unentschieden.

Antworten

Blankster November 22, 2007 um 16:01

Ich möchte eigentlich gar nicht aufs Thema eingehen (habe mich aber an der Umfrage beteiligt) sondern mich für diesen wirklich gelungenen und fairen Artikel bedanke. Weiter so!

Antworten

Olaf November 22, 2007 um 17:33

Ich denke dass da beim Thema “Verlust der Werbefläche” ein paar Irrtümer bestehen. Man kann sicherlich nicht ein Banner oder Button mit einer Text-Anzeige vergleichen. Und nichts anderes sind ja die Adsense-Anzeigen – kontextsensitive Textanzeigen. Ja sie werden als eine Fläche eingebunden und man könnte die zwei Textzeilen ohne Klickzählung für Branding-Zwecke missbrauchen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir lieber ist, wenn die Klickbereiche genau definiert sind und man nicht ausversehen mal wieder irgendwo in der Adsense-Fläche einen Klick auslöst.

Außerdem nimmt Adsense niemandem was weg – man entscheidet sich freiwillig dazu Adsense-Anzeigen abzubilden. Und ja, es gibt Alternativen.

Antworten

nino November 22, 2007 um 21:14

Bin noch nicht sehr lange unter den Bloggern, möchte mich aber für den super Beitrag über Adsense bedanken! Habe einiges dazugelernt!

Antworten

kralle November 22, 2007 um 22:35

Olaf, klar kann man Banner nicht 100% mit einer AdSense-Textanzeige vergleichen, das Modell ist aber vergleichbar.
Wenn ich irgendwo aber eine klassische Textanzeige buche, wird das – ähnlich wie bei Kleinanzeigen – nach Zeichen und Laufzeit abgerechnet.
Daß der Klickbereich nicht genau definiert ist, liegt hauptsächlich daran, daß Google es erlaubt und fördert, AdSense-Anzeigen bestmöglichst zu tarnen. Würden diese deutlicher gekennzeichnet werden (müssen), bestände die Gefahr erst gar nicht.
Alternativen sind da, freilich, aber keine mit auch nur annähernden Reichweiten. Es gibt auch Alternativen zu Windows, Alternativen zu Benzin und Diesel, Alternativen zu Google als Suchmaschine… Wer eine solche Marktpräsenz hat, ist auch in der Verantwortung, Alternativen allein sind da kein Argument.

Antworten

Frank November 23, 2007 um 11:59

Prima geschriebener Artikel & interessante Sichtweise, musste gleich mal mitvoten – so hatte ich das noch nie betrachtet, da mich Adsense nur sehr am Rande interessiert ;-)

Antworten

Marcus November 24, 2007 um 13:17

Textlinks kann man doch nicht mit dem guten alten Banner vergleichen. Auch kann man keine Werbung in Print-Medien mit Online-Werbung vergleichen.

Mitte 90er zu meiner Anfangszeit, gab es, Google existierte noch gar nicht, diese Werbe-Ringe. Aber so effektiv wie Adsense war das nun auch nicht.

Aber dennoch interessant dein Beitrag. ++

Antworten

kralle November 25, 2007 um 23:47

Marcus, Abrechnungsmodelle kann man durchaus miteinander vergleichen. AdSense wird auf Formatbasis (also Pixel) letztlich vermarktet, und da lassen sich schon Vergleiche ziehen.
Und auch die Abrechnungsmodelle aus den Klassischen Medien haben auch im Online-Bereich Bestand.
Klar, AdSense ist eine gute Vermarktungsmöglichkeit, aber gerade aufgrund des Quasi-Monopols in dem Bereich muß hier auch Verantwortung anstatt von Willkür und Aktionismus seitens Google gewahrt werden.

Antworten

Ich November 27, 2007 um 13:17

Guter Artikel mit einigen Ansätzen die auch nachvollziehen und bejahen kann….bin aber ja auch Anfänger….und daher nochnicht in die Tiefen vorgedrungen

Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Comments will be sent to the moderation queue.

{ 2 Trackbacks }

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: