18. Mai 2009

Abakus PubCon / SEMSEO 2009 Recap — For Those About to Rock

Incredi­ble! Die Aba­kus PubCon 2009 schlug ein­fach mal wie­der alles bis­her Dage­we­sene. Schon allein die Anmel­dung — nach kaum mehr als 1 Stunde schon alle Plätze weg. Das schaf­fen sonst nur Gigan­ten wie AC/DC. We (I) Salute You, Alan!

Geplant hatte ich eigent­lich nur den Besuch der abend­li­chen PubCon, die SEMSEO-Konferenz war für mich jetzt inhalt­lich nicht sooo inter­es­sant (wobei das eher daran liegt, daß ich das Fach­li­che ohne­hin schon ver­in­ner­licht habe, qua­li­ta­tiv ist diese für Ein­stei­ger und Fort­ge­schrit­tene den­noch wärms­tens zu emp­feh­len).
Bis, naja bis mich dann am spä­ten Mitt­woch­nach­mit­tag der Anruf von Mar­cus erreichte, der mich danach fragte, ob ich nicht bei sei­nem Vor­trag über Uni­ver­sal Search einen Bei­trag zum Thema Google Pro­dukt­su­che leis­ten möchte.
Ich habe nicht lange gezö­gert, und umge­hend ver­sucht mei­nen Flug umzu­bu­chen, ursprüng­lich wär ich erst um 12 Uhr in Han­no­ver abge­stürzt, Mar­cus Slot begann aber bereits um 9:30 Uhr. Die Beto­nung liegt auf “ver­sucht”, denn die Luft­hansa ist auch im Jahre 2009 nicht in der Lage Flüge ein­fach umzu­bu­chen, nein sie ver­lan­gen diese zu stor­nie­ren und neu zu buchen. Da schimpf noch einer übers Finanzamt…

Hat aber dann den­noch geklappt, und ich sollte um 7:20 Uhr (wenn schon, dann jetzt mit TUIFly) in Stuggi abhe­ben. Ja gut, ein Wecker um 5 Uhr ist nicht so meine Sache, und so geschah es, daß ich zum Ers­ten Mal einen wich­ti­gen Ter­min bei­nahe ver­schlief. Aber nur bei­nahe. Auch das Boden­per­so­nal von TUIFly bestand zunächst dar­auf, daß ich ganze 3 Minu­ten zu spät zum Check-In war (die war wohl mal bei der Luft­hansa), klappte aber den­noch, und ich lan­dete heil und sicher in Han­no­ver.
Daß der TÜV Nie­der­sach­sen kein Pro­blem mit Taxis mit einer riss­über­flu­te­ten Wind­schutz­scheibe hat ist noch ein ande­res Thema…

Ange­kom­men auf der SEMSEO begann auch recht schnell die Kon­fe­renz. Mar­cus war als Ers­ter dran, und irgend­wann dann auch ich. Die Zeit war knapp, und so über­flog ich quasi nur die Folien. Ver­ständ­lich natür­lich auf­grund des Rah­mens, aber schade, denn gerade Pro­duct Search ist ein Thema wo man echt noch in die Tiefe gehen kann.
Einige Folien musste ich ganz aus­las­sen, von daher stell ich sie hier ein­fach mal zum Down­load bereit.
Den­noch konnte ich das Thema gegen spä­ter mit eini­gen Inter­es­sen­ten ver­tie­fen. Vie­len Dank dafür und euer Interesse!

Die nach­fol­gen­den Vor­träge schaute ich mir selbst­ver­ständ­lich auch an bevor ich mich dann mit Alex und Kay im Hotel ver­ab­re­dete. Hauke-koch-worauf-du-Hunger-hast stieß dann noch kur­zer­hand dazu, so daß wir uns dann wie echte Män­ner ein Mrs. Rump­steak im Block­house zwi­schen die Hüf­ten pres­sen konn­ten.
Dann ging’s kurz ins Hotel zur Alex-Modenschau, und anschlie­ßend zur PubCon im HLX.

Neben gefühl­ten 8 Mil­lio­nen Gesprä­chen war’s eine schöne Gele­gen­heit alte Bekannte wie­der­zu­tref­fen und neue Bekannt­schaf­ten zu schlie­ßen. Beglei­tet von einem Back-for-Good-der-Text-passt-nicht-zur-Meldodie-Karaoke und einer Hand­voll Coyote-Ugly-Dollars ging’s dann irgend­wann mal für mich zurück zum Hotel nach einer kur­zen Stip­vi­site beim Gol­de­nen M am Han­no­ve­ra­ner Haupt­bahn­hof. Immer­hin musste ich am nächs­ten Mor­gen um 7 Uhr wie­der raus. Der böse Blick des Lufthansa-Bodenpersonals erweckt manch eiserne Disziplin.

Pri­vat­no­tiv: Ver­su­che nie, wirk­lich nie­mals den Weg zurück zum Hotel mit dei­nem GPS-Handy zu finden.

Es gibt unzäh­lige wei­tere lesens­werte Blog­bei­träge zur PubCon/SEMSEO, um diese alle zu ver­lin­ken bräuchte ich wohl nen eige­nen Skla­ven Prak­ti­kan­ten. Ver­wen­det doch ein­fach die Google Uni­ver­sal Search ;)

Mein beson­de­rer Dank gilt aber Alan, Uwe und deren Team für die mal wie­der gelun­gene Ver­an­stal­tung, dem SEMSEO-Publikum für ihre Auf­merk­sam­keit und das anschlie­ßende Inter­esse, den unzäh­li­gen tol­len Gesprächs­part­nern auf der spä­te­ren PubCon, dem bes­ten Arbeit­ge­ber der Welt, der mir all dies erst ermög­licht hat, sowie mei­nen Lesern und allen die ich wahr­schein­lich ein­fach nur ver­ges­sen habe!

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